Abtenau, Annaberg und Hinterberg (bei Annaberg) haben für die „Hinterberger“ in unserem Familiennetzwerk eine große Bedeutung.
Das Handwerk der „Bader“ oder „Chyrurgen“ wurde hier für einen relativ langen Zeitraum durch die „Hinterberger“, bzw. „Hindterperger“ oder „Niederhinterperger“ ausgeübt.
Der geschätzte Zeitraum wäre mit etwa 300 Jahren zu bemessen, allerdings entspricht das nur dem „nachweisbaren“ Zeitraum.
Ein wesentlicher Aspekt ist die Verwaltungsauthorität der Benediktinererzabtei St. Peter in Salzburg, dem unter anderem sowohl Abtenau, als auch Annaberg im Lammertal zugehörig waren.
Dabei verweist laut Chronik von Annaberg-Lungötz der Zeitpunkt dieser Zuteilung auf eine Schenkungsurkunde von 1124, in welcher der Erzbischof Konrad I. das linke Lammerufer an das Kloster St. Peter übertragen ließ. Die Vermutung besteht, dass bereits vor dem Jahr 1124 Ansiedlungen in Annaberg-Lungötz vorhanden gewesen wären und ein Ende der damaligen Besiedlungszeit mit dem Jahr 1350 angenommen wird.
Das wäre auch ein ungefährer Zeitpunkt, zum dem ein „Chunradus de Hinterperch“ als steuerpflichtiger Eigentümer des Gutes „Hinterberg“ aufscheint (Steuerbuch aus dem Jahr 1331, angebl. Landesarchiv Salzburg) .
Eine Schlussfolgerung war, dass einerseits „Hinterberg“ Teil des „Offiziums“ Abtenau war, also dem Erzbischof von Salzburg zu Teil war. Güter entlang des rechten Ufers … (Text wird fortgesetzt).
Hinterberger
Kainhofer
Höfner
Russegger